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Geschichte der Sportwetten

England gilt als das Mutterland der Sportwetten.
Bereits im Jahre 1921 gab es dort Fussballtoto, welches dann im Jahre 1934 nach Schweden kam.

Entscheident in der Wettgeschichte ist das Jahr 1961. In diesem Jahr wurden die Wettbüros unter der Regierung von Macmillan legalisiert und erlebten einen wahren Boom.
Heute findet man circa 8.500 Wettbüros in England.

Auch im Jahre 1961 wurde in den USA dagegen das Anbieten von Wetten per Telefon durch den „Federal Wire Act“ verboten.
Und dieses Verbot gilt sogar bis zum heutigen Tage !

Zunächst wettete man auf den Ausgang bei Pferderennen, bevor dann auch andere Sportarten wie Fussball, die Formel 1 oder Tennis hinzukamen.
Und glaubt man der Dokumentation von Ulrike Näther von der Forschungsgruppe Glücksspiel der Universität Hohenheim dann wurde bereits bei der 23. Olympiade im Jahr 676 vor Christus auf den Ausgang der Sportereignisse gewettet.
Mittlerweile gibt es eigentlich keine Sportart mehr, auf die man nicht wetten kann.

Im Jahre 1921 gab es – wieder laut Ulrike Näther – erstmalig Fussballwetten und wieder war dies in England.

Das Fussballtoto gibt es in Deutschland seit dem Ende des zweiten Weltkrieges.
Mit den Wetteinnahmen sollte der Sport in Deutschland nach dem Ende des Krieges finanziert werden.

Momentan befindet sich der Wettspielmarkt in einer Phase des Umbruchs.
Die privaten Wettanbieter stützen sich auf das Recht der Europäischen Union, drängen auf den Markt und versuchen so einen Stück des ” Wettspielkuchens ” abzubekommen.
Doch noch immer gilt in Deutschland offiziell ein Staatsmonopol bei Sportwetten. Nur einige wenige private Anbieter haben momentan noch aus Zeiten der DDR, die Lizenz in der Bundesrepublik legal Sportwetten anzubieten.

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