Geschichte des Mahjong
Der Amerikaner Joseph Park Babcock (1893–1949) kreierte in den 20erJahren ein Regelwerk auf den unterschiedlichen Mahjong Varianten, die er in China kennengelernt hatte basierend und brachte so das Spiel in die Vereinigten Staaten.
Auf dem Spielstein Bambus-Eins findet sich ein Hanfsperling, der dem Spiel seinen Namen gab.
Glaubt man Babcock so ist Mahjong in der Stadt Ningpo oder in der Provinz Fukien entstanden und bereits zur Zeit der Shang-Dynastie vor 4.000 Jahren hätte es das Spiel gegeben. Das Spiel war alleine der Oberschicht vorbehalten.
Dies entspricht wahrscheinlich nicht der Wahrheit.
Wahrscheinlicher ist, dass Mahjong erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden ist. Man konnte Spiele um das Jahr 1870 ausfindig machen und die ältesten schriftlichen Hinweise stammen aus dem Jahre 1890.
Das Spiel verbreitete sich in China und Japan sehr schnell und als der Amerikaner Joseph Park Babcock es mit nach Amerika brachte, erlangte es weltweit schnell Aufmerksamkeit.
Um die Nachfrage nach der begehrten Mahjongspielen zu befriedigen, wurden eigens Fabriken gegründet.
In Deutschland war dies die F. Ad. Richter & Cie, Baukastenfabrik in Rudolstadt. Ein weitere Hersteller aus Deutschland war die Hamburger Nordicus-Golconda Werke.
Ausserdem gab es Mah-Jongg-Turniere, Mahjong Zeitschriften und in New York gab es 1937 die sogar National Mah Jongg League.
Das Mahjong erlebte eine richtige Boomphase , die jedoch nicht lange anhielt. Bereits einige Jahre später kam das Spiel wieder aus der Mode.
Mahjong steht in China und Japan nach wie hoch im Kurs. In Europa erfreut sich das Mahjong in einem kleinen erlesenen Kreis, jedoch auch grosser Beliebtheit.
Mittlerweile kann man Mahjong auch online spielen, aber es gibt noch nicht allzuviele Casinos, die dieses chinesische Glücksspiel anbieten.